20. Mai 2018
Wow. Nun habe ich über 3 Monate nichts geschrieben - zumindest nicht am Blog. Grund dafür? Sehr viele. Da heute also der erste Tag ist, an dem ich es wirklich wieder in den Fingern fühle, im Folgenden der Versuch eines halbeleganten Anschlusses an den letzten Eintrag und einer nicht ganz so chaotischen Zusammenfassung der letzten 98 Tage. Wo Worte nicht reichen, hängt ein Link dahinter und/oder Bilder unten dran. Enjoy! Erlebt Lesung von Michael Nast's neuem Buch "Egoland" in intimem Kreis...
11. Februar 2018
Es ist der 3. Oktober und jeder (zumindest in Deutschland) weiß, dass dieser Tag die Vereinigung zweier Teile zelebriert. Ironischerweise habe ich mich entschieden, gerade heute eine Mauer zwischen uns beiden zu ziehen, unsere Leben und uns beide voneinander zu trennen. Glücklicherweise kleben unsere Leben nur ein bisschen aneinander und nicht ineinander - die Wundfläche wäre nicht unwesentlich größer und blutiger und das Auseinanderreißen viel schmerzhafter. Ich stehe also zum...
04. Februar 2018
Die Tatsache, dass ich in einem meiner letzten Beiträge vollmundig angeteasert habe, über was ich in meinen nächsten Beiträgen schreiben würde, hilft mir jetzt dabei, meinen Content strukturiert anzugehen. Dass ich mir bei den einzelnen Punkten keine Gedanken gemacht habe, wie ausführlich die jeweiligen Themen, ob sie die einzigen eines Posts sein sollen, bremst mich jetzt etwas aus, aber das soll Euer Problem nicht sein. Wie immer, wenn man nicht weiß, wo man anfängt, fängt man - Ihr...
01. Februar 2018
- by rupi kaur
28. Januar 2018
Es ist Sonntagmorgen, ich sitze bei weit geöffnetem Fenster, ärmellos im Bett. Mir ist nicht kalt, ich genieße die angenehme Frische auf meiner Haut. Als ich das Fenster aufgemacht habe und auch jetzt bilde ich mir ein, das erste Mal Frühling in der Luft zu riechen - Ende Januar zugegeben eher nur so mittelwahrscheinlich. Die Situation hier lässt sich darüber hinaus so beschreiben: Haare zu einem ungeordneten Dutt zusammengeschlungen, Bleaching-Streifen auf den Zähnen, auf den Nägeln...
24. Januar 2018
"Sind Sie Beraterin?" Ich schaue von meinem iPhone hoch. "Ob ich was bin?" "Beraterin." "Gott bewahre, nein. Ich bin keine Beraterin. Wie kommen Sie denn darauf?" "Sie kommen doch von einer Geschäftsreise, oder?" "Ja, schon, aber es ist doch Dienstagabend. Die meisten Berater fliegen donnerstags zurück. Das wäre mir auch eh viel zu stressig." Ich wende mich wieder meinem iPhone zu. Es ist Dienstagabend gegen 23 Uhr, ich sitze im Taxi vom Flughafen zurück, 2 Tage Münster liegen hinter mir....
18. Dezember 2017
Vor jetzt bald 3 Monaten habe ich mich entschieden, dass es besser ist zu gehen als zu bleiben. Dass ich nicht mehr länger warten kann, ob oder bis Du Dich in mich verliebst. Dass ich lieber den schmerzhaften Cut jetzt nehme, als das beschissen ungewisse Gefühl bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und ich will nicht die ganze Litanei des heartbreaks widerkäuen – we’ve all been there, we all suffered. Was machte man also? Nun ja, man trank Wein, viel Wein, man heulte, man kotzte den Wein wieder...
27. November 2017
Nachdem ich in letzter Zeit eher persönliche Texte mit emotionalen Themen geschrieben habe, möchte ich mich mal wieder ein bisschen dem anderen Schwerpunkt des Blogs widmen: Besprechung von Erlebnissen, Kunst, Rezension von Literatur. Einen Anfang mache ich daher mit der Ausstellung »GUT · WAHR · SCHÖN - MEISTERWERKE DES PARISER SALONS AUS DEM MUSÉE D'ORSAY«, die aktuell in der Kunsthalle in München zu besuchen ist. Ich habe mir diese Ausstellung vor ca. 3 Wochen zusammen mit...
17. November 2017
Gerne möchte ich Euch, Dir, dem geneigten Leser mal wieder (seit langem) ein tolles Buch empfehlen, das ich nun innerhalb von 2 Wochen schon zum zweiten Mal gelesen habe. Das war auch nicht so schwer, es ist nämlich a) ein Gedichtband und b) in so schöner, emotionaler Sprache geschrieben. dass es einen wirklich ergreift. Es handelt sich um das Büchlein "Love Her Wild" eines Künstlers namens Atticus, das in drei Kapitel unterteilt - "Love", "Her", und "Wild" - vor allem etwas für Menschen...
12. November 2017
„Ich hatte einfach nicht das Bedürfnis, mich bei Dir zu melden.“ Schon bei diesem Satz, bei diesen elf Worten in 51 Buchstaben hätte ich begreifen müssen. Begreifen müssen, was ich nicht wahrhaben wollte. Ich hätte mich selbst verstehen lassen sollen, dass meine verklärte Hoffnung von einer zumindest halbwegs emotional gespiegelten Verbindlichkeit nicht Wirklichkeit werden wird. Egal wie lange ich gewartet, egal wie sehr ich mich den doch vorhandenen Deltas zwischen Deinem und meinem...

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