16. Juli 2018
Per se ist es so, dass wenn man einen Teil I von etwas schreibt und ihn auch so benennt, man sich sehr offensichtlich und bewusst dem Druck oder der Erwartungshaltung aussetzt, auch einen Teil II zu schreiben. Auf den muss wiederum nicht zwingendermaßen ein Teil III folgen, aber das ist ein anderes Thema. Vor ca. 7 Wochen habe ich also das erste Mal hier über Wachstum geschrieben, die Welt hat sich weitergedreht, aber ich nehme den Faden mal wieder auf. Ich habe in der Zwischenzeit viel...
21. Juni 2018
Ich würde gerne sagen, dass alles gut ist. Aber das ist es nicht. Und ich würde gerne einfach da weiterschreiben, wo ich zuletzt geendet habe, aber gerade gibt es unendlich viele Worte in meinem Kopf, die vorher, jetzt, auf Papier geboren werden wollen. Wer meinen Blog schon seit längerem liest, wird mitbekommen haben, dass ich von Oktober letzten bis Anfang diesen Jahres keine ganz so leichte Zeit hatte. Emotional betrachtet. Wo der allgemeine Sprachgebrauch den so banal klingenden...
27. Mai 2018
Ein Thema, das mich in letzter Zeit viel beschäftigt, ist Wachsen. Ich bin aktuell an einem Punkt in meinem eigenen Leben, aber auch wenn ich die Leben anderer meiner Alterskohorte betrachte, an dem es fast unausweichlich ist, mich damit auseinanderzusetzen und ich darf sagen: es ist gar nicht mal immer so angenehm. Witzigerweise bin ich zu Beginn meiner Recherche dazu zunächst auf Ergebnisse gestoßen, die der Bedeutung, um die es mir in diesem Eintrag gehen soll, eher untergeordnete...
20. Mai 2018
Wow. Nun habe ich über 3 Monate nichts geschrieben - zumindest nicht am Blog. Grund dafür? Sehr viele. Da heute also der erste Tag ist, an dem ich es wirklich wieder in den Fingern fühle, im Folgenden der Versuch eines halbeleganten Anschlusses an den letzten Eintrag und einer nicht ganz so chaotischen Zusammenfassung der letzten 98 Tage. Wo Worte nicht reichen, hängt ein Link dahinter und/oder Bilder unten dran. Enjoy! Erlebt Lesung von Michael Nast's neuem Buch "Egoland" in intimem Kreis...
11. Februar 2018
Es ist der 3. Oktober und jeder (zumindest in Deutschland) weiß, dass dieser Tag die Vereinigung zweier Teile zelebriert. Ironischerweise habe ich mich entschieden, gerade heute eine Mauer zwischen uns beiden zu ziehen, unsere Leben und uns beide voneinander zu trennen. Glücklicherweise kleben unsere Leben nur ein bisschen aneinander und nicht ineinander - die Wundfläche wäre nicht unwesentlich größer und blutiger und das Auseinanderreißen viel schmerzhafter. Ich stehe also zum...
04. Februar 2018
Die Tatsache, dass ich in einem meiner letzten Beiträge vollmundig angeteasert habe, über was ich in meinen nächsten Beiträgen schreiben würde, hilft mir jetzt dabei, meinen Content strukturiert anzugehen. Dass ich mir bei den einzelnen Punkten keine Gedanken gemacht habe, wie ausführlich die jeweiligen Themen, ob sie die einzigen eines Posts sein sollen, bremst mich jetzt etwas aus, aber das soll Euer Problem nicht sein. Wie immer, wenn man nicht weiß, wo man anfängt, fängt man - Ihr...
01. Februar 2018
- by rupi kaur
28. Januar 2018
Es ist Sonntagmorgen, ich sitze bei weit geöffnetem Fenster, ärmellos im Bett. Mir ist nicht kalt, ich genieße die angenehme Frische auf meiner Haut. Als ich das Fenster aufgemacht habe und auch jetzt bilde ich mir ein, das erste Mal Frühling in der Luft zu riechen - Ende Januar zugegeben eher nur so mittelwahrscheinlich. Die Situation hier lässt sich darüber hinaus so beschreiben: Haare zu einem ungeordneten Dutt zusammengeschlungen, Bleaching-Streifen auf den Zähnen, auf den Nägeln...
24. Januar 2018
"Sind Sie Beraterin?" Ich schaue von meinem iPhone hoch. "Ob ich was bin?" "Beraterin." "Gott bewahre, nein. Ich bin keine Beraterin. Wie kommen Sie denn darauf?" "Sie kommen doch von einer Geschäftsreise, oder?" "Ja, schon, aber es ist doch Dienstagabend. Die meisten Berater fliegen donnerstags zurück. Das wäre mir auch eh viel zu stressig." Ich wende mich wieder meinem iPhone zu. Es ist Dienstagabend gegen 23 Uhr, ich sitze im Taxi vom Flughafen zurück, 2 Tage Münster liegen hinter mir....
18. Dezember 2017
Vor jetzt bald 3 Monaten habe ich mich entschieden, dass es besser ist zu gehen als zu bleiben. Dass ich nicht mehr länger warten kann, ob oder bis Du Dich in mich verliebst. Dass ich lieber den schmerzhaften Cut jetzt nehme, als das beschissen ungewisse Gefühl bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und ich will nicht die ganze Litanei des heartbreaks widerkäuen – we’ve all been there, we all suffered. Was machte man also? Nun ja, man trank Wein, viel Wein, man heulte, man kotzte den Wein wieder...

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